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| Designwirtschaft
World Industrial Design Day FRM 2026
Designing Designability
Gestaltbarkeit gestalten
Transformation bedarf – auf allen gesellschaftlichen Ebenen – der Gestaltung
Gestaltung, die hilft, systematisch-antizipierend in die Zukunft zu schauen und das Wünschenswerte im Möglichen, Plausiblen und Wahrscheinlichen zu erkennen, zu fassen und auf den Weg zu bringen. Gestaltung, die ihre Möglichkeiten sucht und sich zugleich einem universellen Wertekanon verpflichtet sieht; idealistisch und humanitären Zielen folgend, jenseits von imperial-autoritären, neoliberalen Partikularinteressen: ad bonum.
Um dieser Verantwortung gerecht zu werden und die ihm zukommende Rolle anzunehmen, muss das Design lernen, (wieder) größer zu denken. Entsprechend seines Selbstverständnisses eines „intelligenten Problemlösers“ muss sich die Disziplin von ihrer Konzentration auf konsumfördernde „Umhüllungen“ lösen, Handlungsräume jenseits von Styling und Customer Experience erschließen und sich schon an der Benennung des vermeintlich zu lösenden Problems beteiligen. „Design for Democracy“ – das Motto der WDC 2026 – versteht Design als per se politisch. Design kann diese Wirksamkeit entfalten, wenn es seine Rahmenbedingungen und damit die normativen Vorbedingungen des eigenen Handelns hinterfragt, verändert und gestaltet und so zum „Systemsprenger“ wird.
Im Zuge des World Industrial Design Day FRM wird diskutiert, wo die Systemgrenzen von Design heute liegen und wie sie verschoben und gedehnt werden können, um eine notwenige wertebasierte Transformation zu ermöglichen. Im Rahmen des World Industrial Design Day FRM wird seit 2019 die Relevanz, Werte und Rollen der Gestaltung in der heutigen Welt diskutiert.
Quelle: WDC
Veranstalter
Deutscher Werkbund Hessen
Datum
Ort
Evangelische Akademie Frankfurt
Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main
Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main