OMEN Ausstellung im MOMEM bis 28. Juni 2026 verlängert
Das MOMEM – Museum Of Modern Electronic Music in Frankfurt verlängert seine Ausstellung „OMEN Club Frankfurt 1988–1998 – New Electronic Ecstasy“ aufgrund der anhaltend großen Resonanz bis zum 28. Juni 2026.
Seit der Eröffnung hat sich die Ausstellung zu einem besonderen Treffpunkt für Zeitzeug:innen der Frankfurter Clubgeschichte ebenso wie für eine jüngere Generation entwickelt, die die Ära des OMEN erstmals für sich entdeckt. Viele Besucher:innen berichten hochemotional, welche Rolle das OMEN in ihrem Leben gespielt hat, und teilen persönliche Erinnerungen - zahlreiche davon erreichen das Museum auch aus dem internationalen Umfeld der elektronischen Musikszene. Sie erzählen von Nächten, die Musikgeschichte geschrieben haben, von neuen Sounds und von einem Ort, der für viele weit mehr war als ein Club.
Das große Interesse an der Ausstellung zeigt sich nicht nur in den zahlreichen Presserezensionen, sondern auch in der starken Resonanz im Netz: Allein die Ausstellungsposts verzeichnen über 250.000 Views, während die Reichweite der OMEN Postings und Stories regelmäßig deutlich über 500.000 Aufrufe hinausgeht.
Das OMEN, gegründet von Sven Väth und Weggefährt:innen, gehörte zwischen 1988 und 1998 zu den einflussreichsten Clubs Europas. Hier formierte sich eine Szene, die Frankfurt zu einem der wichtigsten Zentren elektronischer Musik machte. DJs, Produzent:innen und Tänzer:innen aus aller Welt kamen zusammen, um einen Sound zu erleben, der die Clubkultur der folgenden Jahrzehnte nachhaltig prägen sollte. Die Ausstellung im MOMEM zeichnet diese Zeit anhand historischer Fotografien, Originalvideos, Flyer, Exponate, Abhörstationen, Videoinstallationen und persönlicher Erinnerungsstücke nach. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Musik und ihre Protagonist:innen, sondern auch die Community und die besondere Energie eines Ortes, der für viele bis heute mythischen Status besitzt.
Ausstellungsbegleitende Formate, insbesondere Panel Talks und DJ Casts mit originalen Protagonisten, Künstlern und DJs aus dem OMEN und seinem Umfeld, vertiefen diese Einblicke.
Auf dem YouTube Kanal des MOMEM (https://www.youtube.com/@momemfrankfurt) abrufbar, lassen sie in persönlichen Gesprächen die Bilder und Emotionen einer Zeit wiederaufleben, die bis heute nachwirkt.
Parallel dazu bringt das Museum mit den OMEN Club Nights den Geist dieser Zeit zurück auf die Tanzfläche. Sämtliche bisherigen Abende waren ausverkauft und wurden von vielen Gästen als emotionale Rückkehr in die legendären Nächte des Clubs erlebt. Künstler wie Jörn „Acid Jesus“ greifen dieses Erbe aktiv auf, indem sie ihre frühen Produktionen eigens remastern und mit neuen Tracks in ihren Sets verbinden. So wird hörbar, dass in den Originalstücken der 90er Jahre noch immer zahlreiche Sounds und Ideen stecken, die bis heute kaum ausgeschöpft sind und selbst 2026 nichts von ihrer Relevanz auf dem Floor verloren haben, besonders dann, wenn die Vinyl Altmeister diese Musik im MOMEM bei einer OMEN Club Night selbst auflegen.
Die nächste OMEN Vinyl Night findet am 28. März mit Frank Lorber und André Galuzzi statt. Die Veranstaltung ist bereits seit Längerem ausverkauft - ein begrenztes Kontingent an Tickets wird jedoch noch an der Abendkasse verfügbar sein. Auch für April kündigt das MOMEM ein weiteres besonderes Highlight im Rahmen der OMEN Club Nights an. Details sollen in Kürze bekannt gegeben werden – fest steht jedoch schon jetzt: Der Abend verspricht ein außergewöhnliches Wiedersehen mit einem Stück Frankfurter Clubgeschichte.
Mit der Verlängerung der Ausstellung reagiert das MOMEM auf das anhaltend große Interesse an einem Ort und einem zentralen Kapitel Frankfurter Kulturgeschichte, dessen Einfluss auf die elektronische Musik weit über die Stadt hinausreicht und bis heute nachwirkt.
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