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Games-Stipendium „Press Start” führt zu Gründungswelle

Das Gründungsstipendium „Press Start“ verzeichnet eine außerordentliche Erfolgsbilanz: Alle 132 geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten haben den Schritt in die Selbstständigkeit vollzogen. Insgesamt sind daraus deutschlandweit 75 neue Games-Studios hervorgegangen, was einer Gründungsrate von 100 Prozent entspricht. Auch der Standort Hessen profitiert unmittelbar von dieser Dynamik.

Das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderte Programm hat sich als hocheffektives Instrument zur Stärkung der Games-Branche erwiesen. Von den insgesamt 75 Studios wurden 64 innerhalb der einjährigen Stipendienlaufzeit neu gegründet; bei elf weiteren war der formale Prozess bereits kurz vor Förderbeginn abgeschlossen. Das Spektrum der entwickelten Projekte reicht dabei von innovativen „Cozy Games“ über komplexe Aufbauspiele bis hin zu digitalen Bildungsanwendungen.

Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche, betont die Signalwirkung: „Die Gründungsrate von 100 Prozent untermauert den Erfolg von ‚Press Start‘. Das Programm vermittelt ambitionierten Talenten das notwendige unternehmerische Know-how und den Mut zur Gründung. Dies ist ein entscheidender Beitrag, um Deutschland als Games-Standort nachhaltig zu stärken.“

Nandita Wegehaupt, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur, hebt zudem die Bedeutung des begleitenden Bildungs- und Vernetzungsprogramms hervor: „Gründen kann man lernen. Das persönliche Mentoring durch Branchenprofis war für die Stipendiaten ein wesentlicher Faktor für den erfolgreichen Aufbau ihrer Unternehmen.“

Auch in Hessen zeigt das Programm Wirkung: Studios wie „4bpm“ aus Michelstadt, „Borb Games“ aus Kelkheim oder das „Eigenlicht Studio“ aus Darmstadt repräsentieren die neue Generation hessischer Spieleentwickler, die durch das Stipendium professionalisiert wurden.

Das Projekt wird von der Stiftung Digitale Spielekultur in Zusammenarbeit mit dem game-Verband umgesetzt. Angesichts der Ergebnisse plädieren die Akteure für eine Fortführung des Formats, um die entstandene Dynamik in der deutschen Games-Wirtschaft dauerhaft zu sichern.

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