Die Region Frankfurt RheinMain 2026 im Fokus des World Design Capital
Ein Jahr. Eine Mission. World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026: Design als Motor für Demokratie, Innovation und Lebensqualität / Folge 21 des Podcasts „20 Minuten Hessen“ erschienen
Im Gespräch mit Moderator Daniel Fischer erläuterten Susanne Stöck, Leiterin der Geschäftsstelle Kreativwirtschaft, sowie Carolina Romahn, Geschäftsführerin der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026, die Bedeutung des Projektes World Design Capital (WDC) und die damit verbundenen Ziele.
„Das Motto ‚Design for Democracy. Atmospheres for a Better Life’ steht für die Herausforderung die Region und damit auch die Gesellschaft resilienter, schöner, inklusiver und vor allem (er)lebenswerter zu gestalten“, fasst Carolina Romahn das Vorhaben des WDC zusammen. Dabei wird der Designbegriff bewusst weit gefasst. Neben klassischem Produktdesign umfasst er Themen wie Stadtentwicklung, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz und die Gestaltung öffentlicher Räume. Ebenso spielt Design eine wichtige Rolle in Unternehmenskultur, Innovationsprozessen und der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts.
Susanne Stöck ergänzt: „Wir sehen Design als Verbindung. Eine Verbindung, die unsere Gemeinschaft im Allgemeinen und damit auch den Standort Hessen stärkt.“ Die Hessen Agentur begleitet das Projekt mit einem starken Wirtschaftsfokus. So schaffen beispielsweise die Ausstellung „Creating Value“ mit prämierten Designobjekten hessischer Unternehmen sowie der Kreativwirtschaftstag am 5. Juni 2026 eine Verbindung zwischen kreativer Gestaltung und wirtschaftlicher Wertschöpfung.
Das Programm der World Design Capital umfasst rund 450 Projekte, die aus mehr als 1.200 Einreichungen ausgewählt wurden. Die Veranstaltungen gliedern sich in die fünf Themenfelder Arbeiten & Wohnen, Mobilität, Industrie, Konsum und Gesundheit und laden Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Institutionen zur aktiven Mitgestaltung ein.Den Abschluss des Jahres bildet eine Design Assembly in der Frankfurter Paulskirche. Dort soll ein Manifest mit konkreten Handlungsempfehlungen an politische Entscheidungsträger übergeben werden. Ziel ist es, die Impulse des WDC-Jahres langfristig in der Region zu verankern. Gleichzeitig werden bereits erste internationale Kooperationen mit Busan, der nächsten World Design Capital 2028, insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Kreativwirtschaft vorbereitet.
Zum Podcast „World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026”: Episode 21 – Carolina Romahn & Susanne Stöck: World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
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