Deutscher Verlagspreis: Das ist 2026 neu
Bewerbungsphase für den Deutschen Verlagspreis 2026 eröffnet. Neu eingesetztes Gremium soll für mehr Transparenz sorgen und etwa bei strittigen Juryentscheidungen angerufen werden. Neuer Innovationspreis wird vergeben.
Neuer Innovationspreis
Zum achten Mal wird der Deutsche Verlagspreis ausgeschrieben. Unabhängige Verlage können sich für die Auszeichnung bewerben. Geehrt werden "Verlage, die sich durch außergewöhnliche Programme, ein spezielles kulturelles Engagement sowie innovative Projekte oder die besondere Qualität ihrer verlegerischen Arbeit auszeichnen."
Bis zu drei Verlage werden mit einem Spitzenpreis und einer Prämie von 50.000 Euro geehrt. Weitere 79 Verlage können in diesem Jahr Preise in Höhe von jeweils 18.000 Euro erhalten. Auch undotierte Gütesiegel werden vergeben sowie neben dem Nachhaltigkeitspreis erstmalig ein Innovationspreis mit je 24.000 Euro Prämie.
Neues Gremium einberufen
Zur fachlichen Beratung können sowohl die Jury als auch der Minister während des Auswahlprozesses bei Bedarf ein Gremium hinzuziehen, das mit den Partnern des Preises, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Kurt-Wolff-Stiftung, besetzt ist. In diesem Jahr gehören Alexander Cammann, Isabel Fargo Cole, Ines Dettmann, Katharina Holzmann, Prof. Dr. Friedhelm Marx und Deniz Utlu dem Fachgremium an. Den Vorsitz der Jury übernimmt der Journalist, Moderator und Autor Jörg Thadeusz.
Bewerbungen für den Deutschen Verlagspreis 2026 sind bis zum 24. Juli 2026 möglich
Die Preisverleihung wird am 9. Oktober 2026 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse stattfinden.
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