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Tage kreativer Räume

Die „Tage kreativer Räume“ rücken vom 13. Mai bis 2. Juni erstmals die Arbeit hessischer Kreativzentren und -projekte in den Mittelpunkt. Interessierte können bei über 20 Programmpunkten an acht Orten die Vielfalt der hessischen Kultur- und Kreativwirtschaft entdecken und mit den Macherinnen und Machern ins Gespräch kommen.

In blauen Druckbuchstaben steht im linken, oberen Bereich "Tage kreativer Räume", darunter die Wörter "offen, vielfältig, vernetzt", in derselben Schrift im unteren rechten Bereich das Datum "13. Mai bis 2. Juni" und über die Grafik verteilt die teilnehmenden Städte und Standorte
© Kreativräume für Hessen

Mit dabei sind die Nachrichtenmeisterei in Kassel, der Lokschuppen in Marburg, die raumstation3539 in Gießen, das Konzeptkaufhaus KARL in Fulda, das Hafentor in Hanau, das Massif Central in Frankfurt, der Heimathafen in Wiesbaden und der PaMo Parkour in Darmstadt. Die Veranstaltung wird von der Hessischen Raumberatung für Kreative konzeptionell begleitet und von der Geschäftsstelle Kreativwirtschaft bei der HA Hessen Agentur GmbH finanziell ermöglicht.

„Die ‚Tage kreativer Räume‘ machen kreatives, interdisziplinäres Arbeiten erlebbar und zeigen auf, wie im Schulterschluss mit der Kreativwirtschaft lebendige Räume in unseren Städten wieder und neu entstehen können“, erklärt Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori. „Die Aktionswochen haben das Potenzial, eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Kreativschaffenden und Vertreterinnen und Vertretern der Stadtentwicklung, aber auch mit privaten Immobilienanbietern zu initiieren. Davon profitieren alle Seiten und Hessen als Kreativwirtschaftsstandort insgesamt.“

Felix Hevelke, Raumberater, erläutert die Relevanz von Räumen für die Kultur- und Kreativwirtschaft: „Räume sind die Voraussetzung, um kreative Prozesse und Dynamiken in Unternehmen, Städten und Gesellschaften anzustoßen. Dafür brauchen Initiativen unsere Unterstützung, um Zugänge und Möglichkeiten zu schaffen, auch um eine breite Beteiligung der Stadtgesellschaft an der Gestaltung der eigenen Stadtvision zu ermöglichen.“

Die Arbeit der Raumberatung für die Kultur- und Kreativwirtschaft im Auftrag des Wirtschaftsministeriums hat bereits viel bewegt. Jakob Sturm und Felix Hevelke arbeiten weiter daran, das Raumangebot für die 11 Teilmärkte der Branche zu verbessern. Um das lokale Angebot weiterzuentwickeln, ist es besonders wichtig, alle Akteure wie Kreative, Politiker, Verwaltungsvertretende und private Förderer an einen Tisch zu bringen.

Weitere Informationen zu den beteiligten Kreativzentren, den einzelnen Programmpunkten und zur Raumberatung unter www.tage-kreativer-raeume.de

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