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Hessischer Verlagspreis 2026 ausgeschrieben

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur hat den Hessischen Verlagspreis 2026 ausgeschrieben. Mit dieser Auszeichnung rückt das Land die Bedeutung unabhängiger Verlage als zentrale Akteure der Kunst und Kultur in den Fokus. Bewerbungen können bis zum 15. März 2026 eingereicht werden.

„Verlage sind zentrale Akteure in Kunst und Kultur: Sie geben unterschiedlichen Perspektiven Raum und sorgen dafür, dass gesellschaftliche Debatten vielstimmig bleiben“, erklärte Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels anlässlich der Ausschreibung. Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie unter Druck stehe, brauche es Verlage, die Haltung zeigen und literarische Vielfalt ermöglichen. Mit dem Preis wolle das Land diese wichtige Arbeit würdigen und die hessische Verlagslandschaft nachhaltig stärken.

Der Hessische Verlagspreis wird gemeinsam mit dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. vergeben. Die Auszeichnung gliedert sich in zwei Kategorien:

  • Hauptpreis: Dotiert mit 20.000 Euro für eine herausragende Verlagsstrategie oder ein Gesamtprogramm.

  • Sonderpreis: Dotiert mit 7.000 Euro für gezielte Komponenten eines Verlagsprogramms.

Zusätzlich wird eine Shortlist für weitere herausragende hessische Verlage veröffentlicht. Bewerben können sich alle unabhängigen Verlage, die ihren Firmensitz in Hessen haben und einen jährlichen Umsatz von unter zwei Millionen Euro erwirtschaften. Die Ausschreibung ist offen für alle Sparten, von Belletristik und Lyrik bis hin zu Sach-, Fach- und Wissenschaftsbüchern sowie Kunst- und Regionalpublikationen.

Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe der Preise. Die Bewerbungsunterlagen stehen online zur Verfügung und müssen beim Landesverband des Börsenvereins eingereicht werden.

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