KREATIVSTANDORT

Rundfunkmarkt

Der Rundfunk ist in Hessen eher durch öffentlich-rechtliche als durch private Anstalten geprägt. Der privatwirtschaftliche Sektor dieses Teilmarkts erwirtschaftete in Hessen im Jahr 2019 mit rund 1.000 Unternehmen knapp 180 Millionen Euro Umsatz. Im Jahr 2020 waren knapp 1.200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie weniger als 100 geringfügig Beschäftigte in diesem Teilmarkt tätig. Hinzu kommen freiberuflich Tätige sowie Beamtinnen und Beamte.

Selbstständige Journalist:innen sowie Pressefotograf:innen, Hörfunkveranstalter und Fernsehveranstalter bilden den Rundfunkmarkt.

Neben dem öffentlich-rechtlichen Angebot des Hessischen Rundfunks – mit sechs Hörfunkprogrammen und einem Fernsehprogramm sowie dem Online-Angebot hessenschau.de – sind in Hessen weltweit operierende Unternehmen wie CNN, Bloomberg Television oder Reuters TV, die mehrmals täglich zu internationalen Wirtschaftsthemen berichten, ebenso präsent wie eine Reihe von Privatsendern. Dazu gehört etwa die Radio Tele FFH GmbH & Co KG mit drei Radioprogrammen und zahlreichen digitalen Spartenkanälen, weiterhin RADIO BOB aus Kassel und Radio Frankfurt; nicht zu vergessen die nichtkommerziellen Lokalradios wie Radio X, RadaR, Freies Radio Kassel und Radio Unerhört Marburg. Via Kabel und Satellit übertragen Rhein-Main TV (Bad Homburg) und der Pay TV-Anbieter Kinowelt TV (Bad Soden). Zu den hessischen Unternehmen, die Bewegtbildinhalte für Film und Fernsehen produzieren, gehören unter anderem die EXIT Film- und Fernsehproduktion (Kassel), Creative Motion (Wiesbaden) sowie Screen Art und die U5 Filmproduktion (beide Frankfurt). 

Das umfangreiche Fernsehangebot wird durch das Hörfunkangebot der öffentlich-rechtlichen Sender und zahlreicher privater Sender verschiedener Sparten und Regionen ergänzt.

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