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Coronahilfen

Auf Bundesebene wurde beschlossen, dass die Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende 2022 verlängert werden. Auch mit dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR werden zwei Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Wir haben eine Übersicht zusammengetragen.

Corona-Unterstützung des Bundes:

Überbrückungshilfe IV kann seit 1.4. bis Ende Juni für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 beantragt werden.

Neustarthilfe 2022 für den Förderzeitraum Januar bis März 2022. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022 und erfolgt über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

    Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen (zwei Module: Wirtschaftlichkeitshilfe und Ausfallabsicherung - neue Absageoption bis 31.01.2022 – Veranstaltungen können freiwillig abgesagt werden) - Die Wirtschaftlichkeitshilfe des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen wird bis Jahresende verlängert. Gleiches gilt für die in der Wirtschaftlichkeitshilfe integrierte Ausfallabsicherung für private Veranstalter.

    Zweite Ausschreibungsrunde NEUSTART KULTUR (2021) (Mit den Fördermaßnahmen „Programm 2“ und „Zentren 2“ des Programms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert der Bundesverband Soziokultur erneut Maßnahmen für die Erhaltung und Stärkung von Kulturzentren, Literaturhäusern und soziokulturellen Zentren sowie kultureller Initiativen. Die Umsetzung der Maßnahmen ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Die Antragstellung ist seit dem 7. Februar 2022 10:00 Uhr bis zum 31. März 2022, 23:59 Uhr möglich.

      Corona-Unterstützung in Hessen:

      Der Landesmusikrat Hessen bietet allen Kulturschaffenden eine Service-Plattform mit Informationen zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfestellungen. Laufend aktualisiert und so umfassend wie möglich. Für die Kultur in Hessen.

      Notfallfonds des Kulturdezernates Frankfurt am Main:

      Der städtische Notfallfonds richtet sich an Einzelkünstlerinnen und Künstler, Künstlergruppen sowie Kollektive aus Frankfurt am Main der unterschiedlichen künstlerischen Genres in finanzieller Notlage aufgrund der Corona-Krise, die von den Soforthilfemaßnahmen der Bundes- bzw. Landesförderung nicht umfasst sind. Mithilfe des Fonds soll ihnen während der Krise unbürokratisch beigestanden und die Weiterführung ihrer künstlerischen Tätigkeit gesichert werden.

      Festivalförderung "Ins Freie! 2":

      Das Programm "Ins Freie! 2" richtet sich insbesondere an miteinander kooperierende Kulturveranstalter, Pop-Up-Bühnen und Freiluftkinos, die auch über 2022 hinaus gemeinsam Open-Air-Kultur betreiben wollen, dann ohne zusätzliche Landesmittel. Der Fokus liegt deshalb – neben den Programmen selbst – auf Zuschüssen für Investitionen etwa in mobile Bühnen und Tontechnik, Überdachungen und transportable Bestuhlung. Insgesamt sollen dafür fünf Millionen Euro zur Verfügung stehen.