SEE-CONFERENCE

Audimax vormittags:

Die see-Conference mit dem Schwerpunkt „Visualisierung von Informationen“ befasst sich mit neuen Ansätzen in Design, Kunst, Architektur, Multimedia oder Wirtschaft, um der Komplexität an Informationen zu begegnen. www.see-conference.org

Referenten:

Michael Volkmer, Scholz & Volkmer / Bilder der Zukunft e.V.

Peter Post, Scholz & Volkmer

Lilli Hollein, Vienna Design Week

Anna Heringer, Anna Heringer Architecture 

Begrüßung und Moderation

Michael Volkmer, Scholz & Volkmer / Bilder der Zukunft e.V.

Michael Volkmer ist Gründer und Geschäftsführer von Scholz & Volkmer. Nach seiner Ausbildung zum Fotografen studierte er an der FH Wiesbaden Kommunikationsdesign und gründete 1994 die interdisziplinär arbeitende Agentur für digitale Markenführung. 160 Mitarbeiter arbeiten heute in Berlin und Wiesbaden für Kunden wie Mercedes-Benz, Deutsche Bahn oder Coca Cola – aber auch für Riese & Müller, das Klima-Bündnis und Greenpeace. Mit über 650 verliehenen Awards belegt Scholz & Volkmer seit Jahren die vorderen Plätze der relevanten Rankings.

Michael Volkmer hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftlichen Ziele seiner Kunden mit deN gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit in Einklang zu bringen. So entstehen im Sinne von „Shared Value“ eigene Produkte wie der Stadtluft-Anzeiger NOx mas, Zeit-statt-Zeug, 158, Radwende, oder das Kiezkaufhaus - eine regionale und ökologische Alternative zu Amazon.

Zusammen mit Harald Welzer hat er die Initiative „Bilder der Zukunft“ gegründet, die sich für alternative, reduktive und soziale Zukunftsszenarien einsetzt. Im Jahr 2006 rief Michael Volkmer die „see-Conference“ ins Leben, die sich mit dem Thema „Visualisierung von Information“ beschäftigt. Die von ihm kuratierte Konferenz ging 2019 in die 14. Runde und zählt mit über 800 Besuchern zu einer der größten Design-Konferenzen Deutschlands.

Incompetence sells!

Wie Ethical Design zum europäischen Exportschlager werden kann.

Die USA und China beherrschen die Plattform-Ökonomie. Europa imitiert und beweist selbst dort Inkompetenz. Dabei könnte genau das zum Exportschlager werden: Die Unfähigkeit, Teilnehmer auszubeuten und Nutzerdaten zu monetarisieren. Kompetenzlücken, die es zu gestalten und zu vermitteln gilt. Ein gutes Geschäft für Designer! 

Peter Post, Scholz & Volkmer

Peter Post ist als Designer und Geschäftsführer von Scholz & Volkmer zuständig für den Bereich Connected Products.

1969 in Frankfurt geboren, studierte er Kommunikationsdesign an der FH Wiesbaden. 1995 ging Peter Post in die Niederlande, wo er bei verschiedenen Agenturen Interaction Design-Abteilungen gründete und leitete. Zu seinen Kunden zählten unter anderem KPN Telecom, TNT Post, Randstad und Dutch Police.

2006 stieg er als Unit Director bei Scholz & Volkmer ein. 2008 wechselte er in die Position des Geschäftsführers und betreut Kunden wie Deutsche Bahn, Mercedes Benz, Lufthansa und Riese & Müller. Peter Post unterrichtet in den Fächern Interaction Design sowie User Centered Design. Seine Arbeiten wurden unter anderem mit Awards beim red dot, dem iF und dem ADC ausgezeichnet.

Er ist ein konzeptionsstarker UX-Designer mit viel Mobile- und Responsive-Erfahrung, ein leidenschaftlicher Macher, ein Cheerleader, der Teams und Partner sehr gut steuern und mitziehen kann.

Design geht auf die Barrikaden

Design hat immer auch eine politische und gesellschaftspolitische Dimension,es geht um weit mehr als um Gestaltung im Sinne funktionaler oder ästhetischer Richtlinien. Moralische Entscheidungen gehören ebenso zum Entwurfsprozess, die Rolle der Kreativschaffenden ist etwa in Fragen der Nachhaltigkeit eine wesentliche. Aber auch ganz bildhaft kann Protest und Politisches im Designbereich artikuliert werden, die Stadt und ihre Aneignung spielen im Festival ebenso eine Rolle wie alle genannten Aspekte. Die Haltung der VIENNA DESIGN WEEK wird in dem Vortrag ebenso erläutert wie die Frage, was ein Festival für eine Stadt tun kann.

©Katharina Gossow

Lilli Hollein, Vienna Design Week

Lilli Hollein ist eine österreichische Kuratorin, Kulturmanagerin und Designexpertin. Sie ist Direktorin des von ihr mitgegründeten Designfestivals Vienna Design Week, das seit 2007 jährlich im Herbst in Wien stattfindet.

Architecture is a tool to improve lives

Anna Heringer, Anna Heringer Architecture

For Anna Heringer architecture is a tool to improve lives. As an architect and honorary professor of the UNESCO Chair of Earthen Architecture, Building Cultures, and Sustainable Development she is focusing on the use of natural building materials. She has been actively involved in development cooperation in Bangladesh since 1997. Her diploma work, the METI School in Rudrapur got realized in 2005 in collaboration with Eike Roswag and won the Aga Khan Award for Architecture in 2007. Over the years, Anna has realized further projects in Asia, Africa, and Europe. Together with Martin Rauch she has developed the method of Clay Storming that she teaches at various universities, including ETH Zurich, UP Madrid, TU Munich and GSD/Harvard.

She received numerous honors: the Global Award for Sustainable Architecture, the AR Emerging Architecture Awards in 2006 and 2008, the Loeb Fellowship at Harvard’s GSD and a RIBA International Fellowship. Her work was widely published and exhibited in the MoMA New York, the V&A Museum in London and at the Venice Biennale among other places. In 2013 with Andres Lepik and Hubert Klumpner she initiated the Laufenmanifesto where practitioners and academics from around the world contributed to define guidelines for a humane design culture. In 2017 she was invited to give a TED talk.

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