Robert Johnson Theorie - Dieter Meier im Gespräch mit Klaus Walter

Dieter Meier, YELLO

Dieter Meier Dieter Meier wurde 1945 in Zürich geboren und begann seine berufliche Laufbahn als Pokerspieler, Performance-Künstler und experimenteller Filmemacher. Seit 1969 werden seine Werke auf Filmfestivals und Kunstausstellungen gezeigt und vom Museum of Modern Art New York, dem Victoria & Albert Museum und dem Kunsthaus Zürich gesammelt. 2011 zeigten die Deichtorhallen Hamburg in der Sammlung Falckenberg eine Retrospektive 1969-2011.

Zusammen mit Boris Blank gründete er 1979 die international erfolgreiche Band YELLO, welche u.a. mit dem World Music Award in Monte Carlo und dem Kunstpreis der Stadt Zürich ausgezeichnet wurde. Blank und Meier gelten als “Godfathers of Techno“.

Dieter Meier ist bekannt für die eigenständigen visuellen Welten seiner zahlreichen Musikvideos, Filme und Fotografien. Seine Spielfilme “81'000 Units“, “Jetzt und Alles“ und “Lightmaker“ waren offizielle Beiträge an zahlreichen Filmfestivals (Quinzaine des réalisateurs in Cannes, Taormina, Berlinale, Zürich Filmfestival).

Er veröffentlichte literarische Arbeiten in Zeitschriften, Feuilletons und Tageszeitungen. 2006 erschien sein Buch „Hermes Baby – Geschichten und Essays“, 2011 “Oskar Tiger”, ein Kinderbuch, das vertont und als Kinder-Bilder-Oper aufgeführt wird sowie sein autobiografisches Bilderbuch "Out of Chaos".

In Argentinien betreibt er biologischen Landbau, züchtet Rinder und produziert Weine («Ojo de Agua», «Puro»). Er ist Gastronom (Restaurant Bärengasse, Brasserie Freilager, Atelier Bar und Weinkontor) in Zürich, Buenos Aires, Frankfurt und Berlin.

In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickelte er eine Kalt-Extraktions-Methode zur Herstellung von Schokolade, deren Aroma zu 100 Prozent aus der Kakao- Bohne gewonnen wird. Er eröffnete im Dezember 2017 seinen ersten Salon de Cacao an der Wühre 15 in Zürich.

Dieter Meier lebt in Argentinien, Ibiza, Hongkong und der Schweiz.

Klaus Walter, Musikjournalist, ByteFM

Klaus Walter beschäftigt sich seit frühester Jugend mit Pop und Fußball und kann bis heute davon leben. Wurde aber weder Popstar noch Fußballstar. Seit den späten Siebziger Jahren redet und schreibt er mehr über Pop und weniger über Fußball. Seine preisgekrönte Sendung "Der Ball ist rund" (1984 bis 2008) hatte mehr mit Pop und weniger mit Fußball zu tun. Mit Frank Witzel und Thomas Meinecke veröffentlichte er die Bücher „Plattenspieler“ (2005) und „Bundesrepublik Deutschland“ (2009). Seit 2008 macht er bei ByteFM die Sendung „Was ist Musik“. 2018 wurde Klaus Walter beim Reeperbahn-Festival als „Musikjournalist des Jahres“ ausgezeichnet. Seit 2017 arbeitet er an einem Buch über Altern im Pop, das wahrscheinlich nie fertig wird.

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