Delegation Kreativwirtschaft Wien

Besuch des Hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir bei Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Copyright: HBF
Gruppenfoto der Delegation Kreativwirtschaft in Wien, Quelle: Liquid, Frankfurt

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat ein positives Resümee seiner dreitägigen Delegationsreise nach Wien gezogen. „Das war genau die richtige Stadt“, sagte Al-Wazir nach der Rückkehr am Samstag in Wiesbaden. „Auch wenn viele beim Thema Kreativwirtschaft sicherlich zunächst an London, Mailand oder New York denken – Wien hat eine beeindruckende Kreativszene. Wir haben hier eine wahnsinnig pulsierende, dynamische und vor allem auch zunehmend digitale Stadt erlebt.“

Al-Wazir hatte sich zu Beginn der Legislaturperiode vorgenommen, die Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken. „Erstens weil sie ökonomisch für unser Bundesland eine immer wichtigere Rolle spielt: Über 20.000 Unternehmen, 120.000 Beschäftigte, 12 Milliarden Euro Umsatz. Das sind mehr Beschäftigte als in der Pharmaindustrie. Aber natürlich auch, weil Kreativität positiv in viele andere Bereiche abstrahlt“, so der Minister. Al-Wazir: „Kreative verändern Städte wie wahrscheinlich kaum eine andere Gruppe. Sie sorgen für frischen Wind und für Veränderung und sie machen Städte auch für Unternehmen aus ganz anderen Bereichen interessanter und für die Menschen lebenswerter.“

Die rund 40-köpfige Delegation hatte von Dienstag bis Donnerstag Einblicke in sehr unterschiedliche Bereiche der Wiener Kultur- und Kreativszene erhalten. Als herausragendes Beispiel nannte Al-Wazir das Digitalprojekt der Wiener Staatsoper. „Von der Digitalisierung der Notenbücher und Bühnenbeschreibungen, über die neuen fest in den Zuschauerbänken integrierten Tablets bis zum livestream Internet-Angebot des Bühnenprogramms – die Wiener Staatsoper geht hier völlig neue Wege und sammelt derzeit viel Erfahrung, von der sicherlich auch die Stadt Frankfurt bei ihren Zukunftsplänen für Oper und Schauspiel profitieren könnte“, so Al-Wazir. Für Al-Wazir war es nach Amsterdam, Mailand, Brüssel und London bereits die fünfte Reise mit einer Delegation von hessischen Kreativen. „Uns ist es dabei sicherlich gelungen, so manch eine Tür aufzustoßen, Kontakte herzustellen und am Ende auch Geschäfte zu initiieren. Denn Hessens Kreativszene muss sich wahrlich nicht verstecken.“

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