Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2018

Einmal jährlich untersuchen das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, die Kultur- und Kreativwirtschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Grundlage bietet die Definition der Wirtschaftsministerkonferenz. Sie versteht unter Kultur- und Kreativwirtschaft Unternehmen, die kreative und kulturelle Güter und Dienstleistungen schaffen, produzieren, verteilen und/oder verbreiten.

Wie schon in den vorherigen Jahren stieg die Bruttowertschöpfung auch 2017 um fast zwei Prozent auf 102,4 Milliarden Euro. Damit übertrifft die Branche wichtige Wirtschaftszweige wie die chemische Industrie, Energieversorger oder die Finanzdienstleistungsbranche. Wie in den Vorjahren ist die Software- und Games-Industrie der umsatz- und wertschöpfungsstärkste Teilmarkt. Immer mehr Menschen arbeiten in einem sozialversicherungspflichtigen Job, währenddessen sinkt die Zahl derer, die geringfügig in der Kultur- und Kreativwirtschaft arbeiten.

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