DDC Wettbewerb: Call for entries gestartet

Warum macht man Design? Zum Geldverdienen natürlich. Um etwas „funktionaler“, „schöner“, „kostengünstiger“, „nachhaltiger“ zu gestalten. Eigentlich will man damit die Welt jedes Mal auch ein wenig besser machen. Aber im Job stoßen Designer:innen da oft an Grenzen. Deshalb ruft der Deutsche Designer Club (DDC) zum Wettbewerb für weltverbesserndes Design auf: in freier Form, mit oder ohne Auftrag.

Es kriselt überall auf diesem Planeten: Globalisierung, Klimawandel, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit, Covid-19. Das hat nichts mit Design zu tun? Und ob! Es ist der Grund, warum der DDC noch einmal ganz grundsätzlich nachfragen: Was ist gut? Oder, um genau zu sein: Wie entwerfen wir sinnvolle Dinge? Wie gestalten wir zukunftsfähige Lebensräume? Und wie ermöglichen wir soziale Beziehungen? Es geht also um Produkte, um Räume und um Kommunikation – was Gestalter:innen halt so machen.

Dieser Wettbewerb ist anders.

Gesucht wird nicht nach den glossy Lösungen, die normalerweise „nach allen Regeln der Kunst“ eine Auszeichnung verdient hätten, sondern nach den Projekten, die man schon immer machen wollte, weil sie gut und wichtig sind. Sie können klein sein oder groß, durchgeknallt oder realistisch. Hauptsache, sie wollen die Welt verbessern. Denn der DDC glaubt, dass Gestalter:innen dazu einen wichtigen Beitrag leisten können. Und weil alles anders ist, gibt es auch keine richtige Jury, sondern alle Teilnehmer:innen treffen sich Anfang Dezember 2020 zu einem Workshop, diskutieren miteinander und küren die Gewinner:innen.

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