Rundfunk

Fernsehturm Frankfurt, (c)Thomas Wolf, www.foto-tw.de

Der Rundfunk ist in Hessen eher durch öffentlich-rechtliche als durch private Anstalten geprägt. Der privatwirtschaftliche Sektor dieses Teilmarkts erwirtschaftete in Hessen im Jahr 2014 mit gut 1.100 Unternehmen rund 180 Mio. Euro Umsatz. Hier arbeiteten im Jahr 2015 gut 1.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie 100 geringfügig Beschäftigte. Hinzu kommen freiberuflich Tätige und Beamte.

Neben dem Hessischen Rundfunk als öffentlich-rechtlichem Sender sind in Hessen weltweit operierende Unternehmen wie CNN, Bloomberg Television oder Reuters TV, die mehrmals täglich zu internationalen Wirtschaftsthemen berichten, ebenso präsent wie eine Reihe von Privatsendern. Dazu gehören etwa Rhein-Main TV (Bad Homburg), die World Media Group AG (Offenbach), der Musiksender iMusic1 TV (Frankfurt), Kinowelt TV (Bad Soden) und in Kassel der Offene Kanal Kassel und die EXIT Film- und Fernsehproduktion.

Das umfangreiche Fernsehangebot wird durch das Hörfunkangebot der öffentlich-rechtlichen Sender und zahlreicher privater Sender verschiedener Sparten und Regionen ergänzt. Seit 2004 existiert in Nordhessen der private Hörfunksender Antenne Hessen, der als einziger privater Rundfunksender aus dem Funkhaus in Hessisch Lichtenau 24 Stunden live sendet. Hit Radio FFH hat seinen Sitz im Funkhaus in Bad Vilbel. Freie Radios in Hessen sind beispielsweise Radio X in Frankfurt, RadaR Radio Darmstadt, RundFunk Meissner in Eschwege, Freies Radio Kassel, Radio Quer in Mainz/ Wiesbaden, Radio Rüsselsheim, Radio Weilburg und Radio Unerhört in Marburg.

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