Beratung: Raum für Kreative

In Hessen soll es mehr Räume für die Kultur- und Kreativwirtschaft geben. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir ernannte am Donnerstag Jakob Sturm zum Beauftragten, um Kommunen und lokale Initiativen beim Aufbau von Kreativzentren zu beraten, die Gründern günstige Geschäftsräume zur Verfügung stellen. „Jakob Sturm ist ein überaus erfahrener und allseits respektierter Experte auf diesem Gebiet. Er kennt die Tücken der Entwicklung von Kreativzentren aus jahrelanger erfolgreicher Arbeit, daher werden alle Partner von seiner Kompetenz profitieren“, sagte der Minister. „Wir unterstützen die Kreativwirtschaft, weil sie Impulse weit über die eigene Branche hinaus gibt.“

Die Raumfrage in den Ballungszentren gilt als drängendes Problem des Kreativstandorts. Mit Lösungen befasst sich Sturm schon seit Jahren. Er ist Mitgründer und Leiter des Modellprojekts basis e.V., das in Frankfurt leerstehende Immobilien für kreative Tätigkeiten nutzbar macht. Seit 2011 leitet er die von der Stadt Frankfurt beauftragte Leerstandsagentur „RADAR – Kreativräume für Frankfurt“.

Als Beauftragter des Wirtschaftsministeriums ist er ab sofort landesweit Ansprechpartner für entsprechende Initiativen der Kreativwirtschaft und interessierter Kommunen. Vor allem geht es dabei um die Vermittlung zwischen potenziellen Vermietern und raumsuchenden Gründern. Ferner berät er über Fördermöglichkeiten. Zu seinen Aufgaben gehört auch, im Dialog mit der Hessischen Liegenschaftsverwaltung Landesimmobilien für die preisgünstige Nutzung durch Kreative zu erschließen.

Der 50jährige Sturm hat Philosophie und Soziologie studiert. Als Lehrbeauftragter war er an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung und an der Frankfurter Goethe-Universität tätig.

Foto: PeterPhoto123/ShutterStock (links) und Liquid

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