Studie zu Zukunftstrends und Chancen des europäischen Kreativsektors

Eine Studie, die vom Europäischen Parlament in Auftrag gegeben wurde, beleuchtet Herausforderungen, Zukunftstrends und Chancen der europäischen Kreativwirtschaft. In der ersten Ausschusssitzung nach der Sommerpause präsentierten die Studienautoren den Abgeordneten deren zentrale Inhalte. Vor dem Hintergrund, dass der Kultur- und Kreativsektor mit einem sich ständig verändernden Umfeld konfrontiert sei, durch welches bestehende Arbeitsweisen, Geschäftsmodelle und Marktgleichgewichte regelmäßig auf die Probe gestellt würden, will das Dokument zentrale Trends aufzeigen, die Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung der Branche in Europa bis 2030 haben dürften.

So würden beispielsweise die Fragmentierung der Kreativbranche in Europa hemmend für die Verbreitung von europäischen Werken wirken, was nicht zuletzt einer der Gründe dafür sei, dass europäische Akteure sich oftmals einer Dominanz von nicht-europäischen Playern entgegengesehen, insbesondere in der Plattform- und Streaming-Wirtschaft. Eine weitere Herausforderung bestehe auch darin, dass in der Kreativbranche Tätige zunehmend eine breite Palette an unterschiedlichen Skills, einschließlich digitaler und unternehmerischer Kompetenzen, benötigen würden - eine Entwicklung, die sich im KI- und Automatisierungszeitalter noch beschleunigen dürfte.

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